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7. September 2018

Programm gegen Armut: Ziele nur teilweise erreicht, Budget wird dennoch reduziert

Die Partner des Programms gegen Armut ziehen für die Arbeit in den vergangenen fünf Jahren eine positive Bilanz. Doch gewonnen ist noch nichts, wie Sozialminister Alain Berset an der Nationalen Konferenz gegen Armut vom Freitag (7. September) in Bern sagte.

Aus Sicht von Jürg Brechbühl, Direktor des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV), hat das Programm es ermöglicht, Armut besser zu verstehen. Für das fünfjährige Programm gegen Armut hatte der Bund 9 Millionen Franken zur Verfügung gestellt. Es endet allerdings im laufenden Jahr.

Für die nächsten fünf Jahre will der Bundesrat die Armutsbekämpfung nicht aus den Augen lassen. Doch er stellt für Massnahmen lediglich noch 2,5 Millionen Franken zur Verfügung, wie er im April entschied. Die Konferenz in Bern legte nun fest, woran gearbeitet werden soll.

Grundlage ist das Umsetzungskonzept Nationale Plattform gegen Armut 2019 bis 2024. Kantone und Kommunen sollen - auf Basis des auslaufenden Programms - ihre Massnahmen überprüfen und weiterentwickeln, unter anderem im Rahmen der Sozialhilfe. Der Bund wird die Partner mit einer Steuergruppe begleiten. Die Steuergruppe wir ihr Hauptaugenmerk

-       Auf verbesserte Bildungschancen

-       Auf den Einbezug armutsbetroffener Menschen

-       auf die Bekämpfung der Familienarmut

 legen.

 

Quelle: Aargauer Zeitung/sda/EL

 

Zum gesamten sda-Artikel (Aargauer Zeitung online)

Bericht des Schweizer Fernsehens SRF (Tagesschau vom 7.9.2018/19.30 Uhr)

Portrait des Internetcafés Planet 13 im Schweizer Fernsehen SRF (Tagesschau vom 7.9.2018/19.30 Uhr) 

Referate der Redner, gesamte Dokumentation der Konferenz

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