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28. Januar 2020

Armut in der Schweiz bleibt hoch

HEUTE VERÖFFENTLICHTE DAS BUNDESAMT FÜR STATISTIK DIE ARMUTSZAHLEN 2018. DIE QUOTE BLIEB AUF HOHEM NIVEAU STABIL. 7,9 % DER BEVÖLKERUNG ODER RUND 660'000 MENSCHEN LEBEN IN DER REICHEN SCHWEIZ IN ARMUT.

7,9% der Bevölkerung oder rund 660'000 Menschen leben in der reichen Schweiz in Armut. Das bedeutet, ihre finanziellen Mittel liegen unter der von der SKOS definierten Armutsgrenze. 2018 lag diese Grenze bei 2293 Franken pro Monat für eine Einzelperson und 3968 Franken für eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern. Von Armut bedroht sind gar jede 8. Person in der Schweiz. Am stärksten von Armut betroffen sind Einelternfamilien. 

Was heisst arm oder armutsbedroht zu sein in der Schweiz? Zum Beispiel nicht die Mittel zu haben am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben oder eine unerwartete Ausgabe nicht begleichen zu können. Finanzielle Sorgen sind für Betroffene ein Dauerbelastung und oftmals Grund für ein unzufriedenes Leben und soziale Isolation.

Mehr dazu im neusten Bericht des Bundesamts für Statistik.

Entwicklung der Armutsquote

Zur Medienmitteilung des Bundesamts für Statistik