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Berührende Preisverleihung

Mit einem berührenden und auch humorvollen Fest wurde am Donnerstag, 31. Mai, zum 40. Mal der Prix Schappo, der Anerkennungspreis des Kantons Basel Stadt für Freiwillige für deren Engagement gegenüber Dritten, überreicht. Der 40. Preisträger heisst «Schweizer Tafel Region beider Basel».

Am 31. Mai erhielt die Schweizer Tafel Region Basel den Prix Schappo, den Freiwilligen-Anerkennungspreis des Kantons Basel Stadt, überreicht. Daniel Brunner von der Schappo-Expertenkommission begründete die Wahl aus drei Blickwinkeln:

  • Lebensmittel würden dorthin weitergegeben, wo diese aufgrund von Spendenknappheit willkommen sind
  • Es werde nicht nur eine gute Idee umgesetzt, sondern eine Brücke zwischen Überfluss und Mangel, zwischen Grossverteilern und Endkunden und zwischen interessierten Kleinbetrieben und notbedürftigen Menschen geschaffen.
  • Die 40 Freiwilligen leisteten diese logistische grosse Herausforderung mit einer Mini-Geschäftsstelle in der Region und einer schmalen nationalen Geschäftsstelle in Kerzers dahinter.

Er listete in der Folge sämtliche (!) Lebensmittelabnehmer und –spender der Schweizer Tafel Region beider Basel auf und strich damit hervor, «wie dies die verborgene Not aufzeigt».  Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann lobte das vorbildhafte Projekt für seinen sozialen, ökonomischen und ökologischen Zweck.

Theo Häfliger als langjähriger Freiwilliger durfte in der Folge aus den Händen von Elisabeth Ackermann stellvertretend für die Freiwilligen das Schappo-Figürchen in Empfang nehmen. «Es ist eine grosse Ehre. Wir freuen uns sehr. Es zeigt, dass unsere Arbeit anerkannt wird», betonte er.

Sonja Grässlin als Regionen-Leiterin gab den rund 150 Anwesenden in einem Interview mit Moderatorin Joelle Perret Einblick in die tägliche Arbeit. Daniela Rondelli, Geschäftsleiterin der Schweizer Tafel, strich in ihrer Dankesrede die zuletzt gestiegene Zahl an Armutsbetroffenen in der Schweiz hervor. Angesichts der Sparpläne von Bund, Kantonen und Gemeinden werde der Druck auf armutsbetroffene und bedürftige Menschen zunehmen. «Wir wünschen uns deshalb mehr Solidarität und Menschlichkeit gegenüber Armutsbetroffenen.» Dies untermauerte auch der Surprise Strassenchor, der für die musikalische Begleitung besorgt und auf Wunsch der Schweizer Tafel Region beider Basel für die Preisverleihung engagiert worden war.

Mehr zur Preisverleihung auf www.schappo.ch

Grusswort von Daniela Rondelli, Geschäftsleiterin Schweizer Tafel