Spenden Kontakt

"Vom Bundeshaus ins Passantenheim"

Während 23 Jahren litt er an einer schweren Alkoholsucht. Seit 1999 ist er trocken. 2005 erschien Jakob Wampflers Biografie mit dem Titel "Vom Wirtshaus ins Bundeshaus" in Buchform. Der frühere Postkurier im Bundeshaus, der seit rund eineinviertel Jahren im Passantenheim der Heilsarmee in Thun angestellt ist, wollte eigentlich kein Fortsetzungsbuch schreiben lassen. Doch es kam anders.

Jakob Wampfler änderte letztes Jahr seine Meinung - weil Zuhörer seiner Lesungen und Vorträge ihm erzählten wie viel Mut ihnen sein erstes Buch gegeben habe, verrät er in einem persönlichen Gespräch mit der Schweizer Tafel. "Und so habe ich mich gemeinsam mit meiner Frau Sophie hingesetzt und dies mit meinem Kollegen Markus Richner realisiert", erklärt er in seinem Berner Oberländer Dialekt.

Während eines Jahres, in vielen Gesprächen, erzählte der heute 58-jährige Jakob Wampfler Markus Richner über das unerwartet hohe Medienecho auf sein erstes Buch, wie er im Jahr 2000 an einem Geburtstagsfest eines Bekannten seine heutige Frau Sophie kennenlernte oder warum er sich entschied, erst als Springer und später in einer Festanstellung im Passantenheim der Heilsarmee tätig zu sein. "Ich sah die Chance mich für Menschen in Not einzusetzen." Im Buch erzählt er auch Anekdoten und über Begegnungen mit verschiedenen Menschen. Darüberhinaus kommt auch Ehefrau Sophie zu Wort.

Die öffentliche Vernissage des Buches findet diesen Samstag, 13. Oktober 2018, ab 14 Uhr in der Heilsarmee Thun (Mittlere Strasse 19) statt.

Das Buch "Vom Bundeshaus ins Passantenheim" kann im Buchhandel oder direkt Neufeld-Verlag bezogen werden.

Die Titelseite des zweiten Buchs von Jakob Wampfler.

P.S. Jakob Wampfler gab unserer Organisation Schweizer Tafel, die er als Botschafter immer wieder gerne unterstützt, für das jährliche Magazin "tafelpost" 2004 ein ausführliches Interview. Das damalige Interview ist auch auf unsere Website hier zu finden.