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Armut in der Schweiz

Armut bedeutet Unterversorgung in wichtigen Lebensbereichen (materiell, kulturell und sozial). Betroffene Personen erreichen den minimalen Lebensstandard nicht, welcher in der Schweiz als annehmbar empfunden wird.

In der Regel wird Armut finanziell definiert. Die «Armutsquote» gibt an, wie hoch der Anteil der Bevölkerung ist, deren Einkommen unter einer finanziell definierten Armutsgrenze liegt.

In der Schweiz waren im Jahr 2018 660‘000 Personen oder 7,9% der  Bevölkerung von Armut betroffen. 

Entwicklung der Armutsquote

 

Armut trotz Erwerbstätigkeit 

Was sind Working Poor?

Wer arbeitet und es mit dem dadurch erzielten Einkommen trotzdem nicht über die Armutsgrenze schafft, wird als Working Poor bezeichnet. Das Bundesamt für Statistik BSF nennt diese Personen «erwerbstätige Arme».

Erwerbstätige Arme

133’000 Personen oder 3,7% der Bevölkerung in der Schweiz sind 2018 trotz Erwerbstätigkeit von Armut betroffen.

Armutsgrenze 

Im Jahr 2018 betrug die Armutsgrenze durchschnittlich 2293 Franken pro Monat für eine Einzelperson und 3968 Franken pro Monat für einen Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern.

Mehr zum thema

Bundesamt für Statistik: Armut und Lebensbedingungen im Jahr 2018

 

Quelle: Bundesamt für Statistik; Statistischer Sozialbericht Schweiz 2019

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