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Armut in der Schweiz

Armut bedeutet Unterversorgung in wichtigen Lebensbereichen (materiell, kulturell und sozial). Betroffene Personen erreichen den minimalen Lebensstandard nicht, welcher in der Schweiz als annehmbar empfunden wird.

In der Regel wird Armut finanziell definiert. Die «Armutsquote» gibt an, wie hoch der Anteil der Bevölkerung ist, deren Einkommen unter einer finanziell definierten Armutsgrenze liegt.

In der Schweiz waren im Jahr 2019 735‘000 Personen oder 8,7% der  Bevölkerung von Armut betroffen. 

Armut trotz Erwerbstätigkeit 

Was sind Working Poor?

Wer arbeitet und es mit dem dadurch erzielten Einkommen trotzdem nicht über die Armutsgrenze schafft, wird als Working Poor bezeichnet. Das Bundesamt für Statistik nennt diese Personen «erwerbstätige Arme».

Erwerbstätige Arme


155'000 Personen oder 4,2% der Bevölkerung in der Schweiz waren 2019 trotz Erwärbstätigkeit von Armut betroffen.  

In der Schweiz waren 2019 8,2% oder rund 300'000 Erwerbstätige armutsgefährdet.

Armutsgrenze 

Im Jahr 2019 betrug die Armutsgrenze durchschnittlich 2279 Franken pro Monat für eine Einzelperson und 3976 Franken pro Monat für einen Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren.

Mehr zum thema

Bundesamt für Statistik: Armut und materielle Entbehrung im Jahr 2019

 

Quelle: Bundesamt für Statistik; Soziale Situation, Wohlbefinden und Armut 2021

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