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Armut in der Schweiz

Armut bedeutet Unterversorgung in wichtigen Lebensbereichen (materiell, kulturell und sozial). Betroffene Personen erreichen den minimalen Lebensstandard nicht, welcher in der Schweiz als annehmbar empfunden wird.

In der Regel wird Armut finanziell definiert. Die «Armutsquote» gibt an, wie hoch der Anteil der Bevölkerung ist, deren Einkommen unter einer finanziell definierten Armutsgrenze liegt.

Laut dem Bundesamt für Statistik (BFS) waren im Jahr 2016 615‘000 Personen oder 7,5 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung in Privathaushalten von Armut betroffen, das heisst sie sind gemäss der Definition des BFS arm. 

14,7 Prozent der Bevölkerung der Schweiz oder nahezu jede siebte Person ist von Armut bedroht.

Armutsbetroffene in der Schweiz

 

 

7,5 Prozent der Bevölkerung der Schweiz sind Von Armut direkt betroffen

Armutsbedrohte in der Schweiz

 

 

14,7 Prozent der Bevölkerung der Schweiz sind Von Armut bedroht

 

Working-Poor: Armut trotz Erwerbstätigkeit 

Was sind Working Poor?

Wer arbeitet und es mit dem dadurch erzielten Einkommen trotzdem nicht über die Armutsgrenze schafft, wird als Working Poor bezeichnet. Das Bundesamt für Statistik BSF nennt diese Personen «erwerbstätige Arme».

ERWERBSTÄTIGE ARME 

140’000 Personen in der Schweiz sind 2016 trotz Erwerbstätigkeit von Armut betroffen, und zwar gleichzeitig sowohl von Einkommens- als auch von Entbehrungsarmut.

Armutsgrenze 

Im Jahr 2016 betrug die Armutsgrenze durchschnittlich 2247 Franken pro Monat für eine Einzelperson und 3981 Franken pro Monat für einen Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern.

 

Quelle: Bundesamt für Statistik

 

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