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«Wir setzen auf Moderne»

Nicolas P. Stämpfli

Ein traditionelles Produkt,
ein innovatives Unternehmen

Hochstamm Prömium Öpfusaft ist fruchtig, rein und beliebt: Der Saft wird aus Hochstamm-Äpfeln gewonnen und jede Flasche von Hand etikettiert. Dank einer Spende kamen letztes Jahr bedürftige Menschen der Region Freiburg in den Genuss des hochwertigen Saftes.


Herr Stämpfli, was macht Ihren Apfelsaft so speziell?

Nicolas P. Stämpfli: Er besteht nicht aus einem Konzentrat wie dies bei der Konkurrenz der Fall ist. Unsere Äpfel stammen zu 100 % von Hochstamm- Obstbäumen aus der Region Freiburg. Durch unsere guten Beziehungen zu Landwirten erhalten wir einzigartiges Obstgut. Zudem besteht der Saft aus purem Apfelsaft – das heisst ohne Birnensaft-Anteil – und wir verwenden nur die besten Früchte, keinen Zucker und keine anderen Zusatzstoffen. Unser Saft ist vegan und rein. 

Wer steckt hinter Hochstamm Prömium?
Hinter Hochstamm Prömium stecken vor allem Landwirte aus der Region des Sensebezirkes, von dort kommt unser Apfelsaft, sowie unsere Kundschaft. Vertrieben und vermarktet wird Prömium von Stämpfli Trading GmbH, eine Firma für Dienstleistungen von Getränken.

Hochstamm Prömium hat letztes Jahr fast 1000 Liter Apfelsaft gespendet. Wie sind Sie auf die Schweizer Tafel aufmerksam geworden?
Ich kannte die Schweizer Tafel vor allem durch Medienberichte und durch die Lieferwagen welche gut beschriftet sind. Ich finde die Ideetoll und vor allem sinnvoll.

Ihrem Unternehmen ist Nachhaltigkeit und Innovation wichtig. Sie beschäftigen auch Studierende. Welches sind Ihre Erfahrungen?
Obwohl unser Saft eher ein klassisches Produkt ist und unser Innovationsgrad begrenzt ist, setzen wir auf Moderne: wir kommunizieren zum Beispiel via soziale Medien und machen wenig Printwerbung. Da ich selbst für lange Zeit ein Student war, weiss ich, wo der Schuh drückt: man sucht Jobs und findet keine. Deshalb habe ich Studenten für kleinere Jobs angestellt. Derzeit arbeiten wir sehr eng mit dem IRIS Flamatt zusammen, eine Institution für Re-Integration von Arbeitssuchenden: die Flaschen werden von Hand etikettiert und auf die Qualität überprüft.

Auf Facebook kann man mitverfolgen, dass Sie sich immer wieder auch sozial engagieren. Macht spenden glücklich?
Eine sehr schwierige Frage. Das Glücksgefühl sollte ein angenehmer Nebeneffekt beim Spenden sein. Vielmehr ist es der Gedanke, etwas Gutes zu tun und der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Es macht mich glücklich zu sehen, dass bedürftige Menschen Freude an meinem Produkt haben und dies geniessen. Wenn ich merke, dass ich deren Tag etwas aufheitern konnte, dann macht mich das glücklich.

Sie haben ein Rezept für Apfelsaft. Was ist Ihr Rezept fürs Glück?
Ein Rezept gibt es nicht, das wäre zu einfach. «Glück» ist ein sehr breiter Begriff. Es spielen viele Faktoren im Leben eine Rolle: Das Umfeld, die Gesundheit, die Familie, Freunde und Bekannte. Grundsätzlich finde ich es wichtig der Umwelt etwas zurückzugeben. Und ich erfreue mich täglich an kleinen Dingen: morgens die Zeitung lesen, ein Kaffee trinken. Ein gutes Essen mit guten Freunden oder der Familie – und ich bin der glücklichste Mensch der Welt.